Qualität des Arbeitslebens von Führungskräften

Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie zur Qualität des Arbeitslebens von Führungskräften im Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Fachausschuss für Gesundheitsberufe der Arbeiterkammer Wien und den Fachgewerkschaften der Hauptgruppe II, gpa-djp und Vida und der Arbeiterkammer Wien.

Information der Führungskräfte:
Für rund 20% der befragten Führungskräfte traf es nur zu einem "geringen Maß" zu, dass sie rechtzeitig im Voraus über Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz informiert wurden. Für weitere 46% traf dieses Faktum nur "zum Teil" zu.

Kein/geringes Feedback über die geleistete Arbeit:
Rund 29% der Führungskräfte gaben an, dass ihr/e Vorgesetzter/e "nie" bis "selten" über die Qualität ihrer Arbeit spricht. Weitere 36% gaben an, dass dies doch "manchmal" der Fall sei.

Keine /geringe Unterstützung durch Vorgesetzte und MitarbeiterInnen:
22% der Führungskräfte gaben an, dass sie weder von den MitarbeiterInnen noch von den Vorgesetzten Unterstützung bei ihrer Arbeit erhielten. Weitere 14% erhielten zwar die Unterstützung durch ihre Vorgesetzten, aber keine durch ihre MitarbeiterInnen. 27% erhielten zwar Unterstützung von ihren MitarbeiterInnen, jedoch keine von ihren Vorgesetzten. Somit konnten nur 36% der Führungskräfte, sowohl auf die Unterstützung ihrer MitarbeiterInnen, als auch auf die ihrer Vorgesetzten.

Zeitdruck und Unterbrechungen:
44% der Führungskräfte gaben an, dass in der Regel die Arbeitszeit zu kurz sei und sie dadurch unter Zeitdruck stünden. Zeitdruck und Störungen sind eine äußerst fehlbeanspruchende Situation. So zeigte sich bei rund 56% von 322 Führungskräften, die bei ihrer Arbeit häufig gestört wurden, dass diese auch unter Zeitdruck bei ihrer Arbeit standen.

Gesundheit der Führungskräfte:
42% der Führungskräfte können nicht "abschalten" und zeigen sowohl kognitive als auch emotionale Irritation. Konkret bedeutet dies, dass sie sich sowohl beim Aufwachen als auch nach der Arbeit weiterhin mit Arbeitsproblemen befassen. Nur 15% der Führungskräfte schaffen es von der Arbeit gänzlich abzuschalten.
29% der Führungskräfte sind fast täglich nervös und gereizt und 28% leiden fast täglich an Schlafstörungen. 16% haben chronische Blutdruckprobleme. 47% leiden an chronischen Rücken- oder Kreuzschmerzen und 14% unter chronischen Kopfschmerzen.

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