Uns gibt es nun auch in Wolkersdorf im Weinviertel - Neuer zusätzlicher Standort ab August 2018

Damit wir noch näher bei unseren KundInnen sein können gibt es APSC nun auch in Wolkersdorf. Neu ab August 2018. Somit stehen alle Service- und Dienstleistungen auch regional und gut erreichbar für alle KundInnen aus der Region zur Verfügung. Coaching, Organisationsentwicklung, Führungskräfte- und Teamentwicklung und Arbeitspsychologie sind weiter wie gewohnt Programm. Neu ist der zusätzliche Standort nur 10 Minuten von Korneuburg entfernt und direkt an der Autobahn gelegen im Wirtschaftspark Wolkersdorf, der nebenbei gesagt auch klimatisiert ist.

Besuchen sie uns in unserem neuen Büro im Ecoplus Center Wolkersdorf in der Resselstrasse 16. Wir verfügen dort auch über gemütliche Besprechungsräumlichkeiten und Coachingräume, und über einen Seminarraum bis zu 20 Personen Parkplätze sind immer ausreichend vorhanden.

  • APSC Business Solutions und Health Care Communications widmen sich in der aktuellen Ausgabe der Lebenswelt Heim den Thema Führung und Teamarbeit im Gesundheitswesen.

  • Bislang wird dem Thema Führung im Gesundheitswesen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Viele weisen zwar auf einen steigenden Druck und das Erreichen der Belastbarkeitsgrenze hin. Fundierte Daten über die tatsächliche Situation der Altenpflege fehlen bislang, die Datenlage in Österreich kann als dürftig und unzureichend bezeichnet werden.

  • Aus Sicht der Führungskräfte besteht ein hoher Unterstützungsbedarf bei Teamentwicklungen, dem Umgang mit herausfordernden Führungssituationen, Konflikten und Stress - dem Kompetenzerhalt bzw. der Kompetenzentwicklung im Umgang mit beruflichen Belastungen, Kommunikation und Information. Bei Organisationsentwicklungen ist Feldexpertise genauso unerlässlich wie bei der Gestaltung von Arbeitsabläufen, Arbeits(re-)organisationen oder bei der Verbesserung des Sozial- und Organisationsklimas.

  • Der Arbeitsplatz Gesundheitswesen stellt einen bedeutenden Risikofaktor für Gesundheit und das Wohlbefinden der darin arbeitenden Menschen dar und erfordert dringend gezielte Maßnahmen seitens Politik, Gremien und Trägerorganisationen.

Einblicke und Ausblicke

APSC Business Solutions und Health Care Communications widmen sich in der aktuellen Ausgabe der Lebenswelt Heim den Thema Führung und Teamarbeit im Gesundheitswesen.

Denn dieses Thema begleitet alle im Gesundheitswesen Tätigen – findet meist aber nur Beachtung, wenn etwas „schief läuft“. Doch wie schaffen es Führungskräfte aktuell, trotz immer knapper werdender Ressourcen ihre MitarbeiterInnen zu motivieren und den Spagat zu den kontinuierlich steigenden Anforderungen und den laufenden Veränderungen im Gesundheitswesen zu managen? Betrachtet man die Trends und weitreichenden Veränderungen der letzten Jahre, so kann man davon ausgehen, dass sich an diesem Tempo nicht so schnell etwas ändern wird.

Das Führungsbarometer Pflege kann mit einer TeilnehmerInnenzahl von 1.577 Personen, und einer Rücklaufquote von 60 Prozent, also 889 Personen, als eine der bisher österreichweit größten Befragungen von Führungskräften aus der Pflege hervorgehoben werden. Im Rahmen der Studie untersuchten Arbeits-, Organisations- und WirtschaftspsychologInnen von Health Care Communication (HCC) gemeinsam mit dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und der Austrian Nurse Directors Association (ANDA) die Handlungsfelder im Bereich der Führung in der Pflege.

Die Studie „Die Qualität des Arbeitslebens von Führungskräften im Gesundheitswesen“ wurde vom Fachausschuss für Gesundheitsberufe der AK-Wien initiiert und von der AKWien und der Firma APSC Business Solutions e.U., der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Hauptgruppe II Krankenanstaltenverbund, der GPA djp und der ÖGB vida finanziert und beauftragt. 697 Fragebögen wurden an private Pflegeheime und Krankenhäuser, und 1.308 Fragebögen an Pflegeheime und Krankenhäuser des Krankenanstaltenverbundes ausgesendet. Der Rücklauf beläuft sich auf 507 Fragebögen was einer Rücklaufquote von 25,3% entspricht. Die beiden Studien liefern gute Synergien, wie die auszugsweise dargestellten Ergebnisse zeigen.

Aus Sicht der Führungskräfte besteht ein hoher Unterstützungsbedarf bei Teamentwicklungen, dem Umgang mit herausfordernden Führungssituationen, Konflikten und Stress - dem Kompetenzerhalt bzw. der Kompetenzentwicklung im Umgang mit beruflichen Belastungen, Kommunikation und Information. Bei Organisationsentwicklungen ist Feldexpertise genauso unerlässlich wie bei der Gestaltung von Arbeitsabläufen, Arbeits(re-)organisationen oder bei der Verbesserung des Sozial- und Organisationsklimas. Der Arbeitsplatz Gesundheitswesen stellt einen bedeutenden Risikofaktor für Gesundheit und das Wohlbefinden der darin arbeitenden Menschen dar und erfordert dringend gezielte Maßnahmen seitens Politik, Gremien und Trägerorganisationen.

AutorInnen:

Mag.a Dr.in Annelies Fitzgerald, DGKSLeiterin des Karl Landsteiner Institutes für Human Factors und Human Resources im Gesundheitswesen

Mag.a Sigrid Schmiedl, MA, DGKS Organisationsentwicklerin und Arbeitspsychologin Inhaberin von APSC Business Solutions

Alexander Seidl Organisationsberater, -trainer im GF HCC/health care communication

Details finden Sie im Artikel zum Download siehe unten. Oder im Web: im Heft 75/ September 2017

Gesamte Ausgabe: http://www.lebensweltheim.at/index.php/fachzeitschrift/aktuelle-ausgabe

Direkt Weblink: http://www.lebensweltheim.at/images/zeitschrift/LWH_September_2017_Spannungsfeld_Fuehrung.pdf

APSC Business Solutions - Aktuelles

APUPA Österr. Gesellschaft für Dekubitusprävention

2018 startet die APUPA (Österr. Gesellschaft für Dekubitusprävention) gemeinsam mit dem Karl Landsteiner Institut für Human Factors & Human Resources im Gesundheitswesen eine Initiative zur Erhöhung der Qualität in der Dekubitusprophylaxe und –versorgung.

Fachforum Qualitätsindikator Dekubitus

Das Fachforum Qualitätsindikator Dekubitus ist die Auftaktveranstaltung der Initiative 2018 und findet am 16.01.2018 ganztägig statt. Anmeldung direkt über den Link Fachforum Qualitätsindikator Dekubitus.

Ab Februar 2018 Start mit ausgewählten Partnerinstitutionen zur Implementierung der nationalen Empfehlung der APUPA „Qualitätsindikator Dekubitus“

Der Qualitätsindikator Dekubitus ist ein Teilaspekt der Versorgungsqualität mit starkem pflegerischen Einfluss. Er kann als eine Grundlage herangezogen werden, um die Entwicklung des Versorgungsprozesses zu steuern, sowie das Monitoring und die Qualität der Dekubitusprophylaxe und -versorgung in der Praxis zu unterstützen bzw. zu erhöhen.

Das Positionspapier liegt vor und es geht jetzt darum, die erarbeiteten Inhalte in die Praxis überzuführen. Die Vorteile sind klar:

- Erhöhung der Qualität in der Dekubitusprophylaxe und -versorgung

- Vermeidung von Folgekosten

- Generierung von objektiven, internen Qualitätsdaten

- Möglichkeit eines operativen Controllings

- Publikation aus der wissenschaftlichen Begleitung

Dabei unterstützende Maßnahmen:

- Mentorenprogramme und Multiplikatorenschulungen

- Workshops

- Vorträge und Schulungen

- Deku.Online (Arbeitstitel), eine Website im Rahmen der APUPA-Homepage mit allen Informationen rund um das Thema Dekubitus, Downloads, Filmen und der Möglichkeit, Fragen an Experten zu stellen

FOKUS:PRAXIS-Tage zum Thema Dekubitus

Österreichischer Dekubitustag für ExpertInnen, Fachpersonal und Betroffene

Die Initiative folgt dem Motto:

Kompetenz erleben – lernen – sehen – tun – nutzen

Helfen Sie mit, das Bewusstsein für den Qualitätsfaktor Dekubitusprophylaxe und –behandlung zu erhöhen!

Bei dieser Initiative geben sich Forschung und Praxis, Industrie und AnwenderInnen die Hand, um gemeinsam die Verhinderung von Dekubiti bzw. die optimale Behandlung dennoch entstehender Dekubiti voranzutreiben.

2. Gesundheitspolitisches Sonderforum - Pflege im Fokus

… zwischen medialer Kritik, Professionalität und Engagement

… zwischen Situation, Rahmenbedingungen und Reformwillen

Initiiert wurde die Veranstaltung von Mag. Dr. Annelies Fitzgerald (Karl Landsteiner Institut für Human Factors & Human Resources) die als Schirmherrin fungiert und die Initiative ins Leben gerufen hat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Alexander Seidl (health care communication), der mit seiner charmanten Moderation für angeregte Diskussionen auf dem Podium gesorgt hat, so dass die Veranstaltung wie im Flug vorübergegangen ist.

Rede und Antwort zu den aktuellen Themenstellungen im Gesundheitswesen standen Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, Dir. Lydia Viktoria Gromer, Leitung des zentralen Pflegemanagements der Barmherzigen Brüder Provinzialat Österreich, Markus Mattersberger, Präsident Lebenswelt Heim, Dr. Heidi Pacher, Geschäftsbereichsleiterin der Volksanwaltschaft, Dr. Sigrid Pilz, Pflege- und PatientInnenanwältin, Mag. Sigrid Schmiedl, MA Geschäftsführerin APSC Business Solutions sowie BM a.D. Rudolf Hundstorfer. Die Erkenntnis des Abends: eigentlich war die Zeit für die Komplexität der Thematik viel zu kurz. Ein großes Dankeschön an die Veranstalter des sehr gelungenen Events.

Im Anschluss an die sehr angeregte Podiumsdiskussion wurde in gemütlicher Atmosphäre in der Skylounge der Universität Wien weiterdiskutiert. Quintessenz aus der Veranstaltung: es besteht ein dringender Bedarf an Lösungen, diese gilt es Einrichtungsspezifisch zu erarbeiten. An einer Fortsetzung wird bereits gearbeitet ...

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2. Gesundheitspolitisches Sonderforum - Pflege im Fokus

1. Gesundheitspolitisches Sonderforum des Karl Landsteiner Instituts für Human Factors und Human Resources

Im zukunftsorientierten Dialog ist das Spannungsfeld der Pflege zwischen wachsenden Anforderungen, Professionalisierung, Ressourcenverknappung, Arbeitsbelastung, und der fehlenden psychosozialen Unterstützung im Fokus gestanden. Durch den Abend geleitete Dr. Annelies Fitzgerald als Institutsleitung des Karl Landsteiner Instituts für Human Resources und Human Faktors. Sie schaffte es eine ausgewogene und tiefgehende Diskussion in Gang zu setzen und auf zukünftige Herausforderungen im Gesundheitswesen respektive in der Pflege aufmerksam zu machen. Am Podium und mit dem Auditorium wurde angeregt diskutiert. Trotz der heißen Temperaturen nahmen sich 70 FachkollegInnen Zeit auch im Anschluss an die Veranstaltung sich in einem gemütlichen Ambiente zu den Themen weiterführend auszutauschen.

APSC Business Solutions war mit dabei. Mag. Sigrid Schmiedl, MA brachte im Rahmen der Diskussion die Sicht der Praxis und vor allem den Bedarf aus Arbeits- und Organisationspsychologischer Sicht und der Sicht der Unternehmensberatung ein. Die Quintessens ist: "Es braucht mehr psychosoziale Unterstützung für MitarbeiterInnen"! Der Bedarf an Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen ist sehr groß, die Awareness diesbezüglich kann als gering ausgeprägt eingestuft werden.

Denn europäische Gesundheitsstatistiken zeigen, dass pflegende MitarbeiterInnen in der stationären Altenpflege einen bedeutsam schlechteren psychophysischen Gesundheitszustand aufweisen wie andere Berufsgruppen. Eine Zunahme bei der Arbeitsmenge, Zeitdruck, Lärm, Konflikte, schlechtes Teamklima, bei geringer Anerkennung und Wertschätzung kennzeichnen den Alltag.
Empirischen Daten betreffend des aktuellen Wissensstands im Bereich beruflicher Belastungen von Pflegekräften in Österreich sind aus BeraterInnensicht völlig unzulänglich vorhanden. Flächendeckende Daten auf Bundesebene fehlen als notwendige Grundlage für passgenaue Interventionen im Bereich der Organisationsentwicklung.
Mehr psychosoziale Unterstützungsprogramme wie fix implementierte ArbeitspsychologInnen, regelmäßige Teamentwicklungen, Sensibilisierung für psychosoziale Themen, eine Bereitschaft für Supervision und Beratung und die laufende Weiterbildung der MitarbeiterInnen aber auch die Organisationsentwicklung wird benötigt.

Siegrist, J./ Dragano, N. (2008): Psychosoziale Belastungen und Erkrankungsrisiken im Erwerbsleben; Psychosocial stress and disease risks in occupational life. Results of international studies on the demand-control and the effort-reward imbalance models. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesund-heitsschutz, 2008, Vol.51(3), S. 305-312.

GÖG – Gesundheit Österreich GmbH (2007): Pflegebericht 2007. URL: http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Praevention/Berichte/Oesterreichischer_Pflegebericht_2007 [Eingesehen am 19.05.2017]
SFS - Sozioökonomische Forschungsstelle (2011): Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen in den Gesundheitsberufen. URL: http://noe.arbeiterkammer.at/bilder/d122/Gesundheitsberufe.pdf [Eingesehen am 19.5.2017]

BMASK (2014): Österreichischer Pflegevorsorgebericht. Wien: BMASK 2014.
https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=327 [Eingesehen am 19.5.2017]

Angerer, P., Siegrist, K. & Gündel, H. (2014). Psychosoziale Arbeitsbelastungen und Erkrankungsrisiken: Wissenschaftliches Gutachten (Expertise) im Auftrag des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. In K. Seiler & P.-J. Jansing (Hrsg.), Erkrankungsrisiken durch arbeitsbedingte psychische Belastungen (S. 30–169). Düsseldorf: Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

1. Gesundheitspolitisches Sonderforum

Qualität des Arbeitslebens von Führungskräften

Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie zur Qualität des Arbeitslebens von Führungskräften im Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Fachausschuss für Gesundheitsberufe der Arbeiterkammer Wien und den Fachgewerkschaften der Hauptgruppe II, gpa-djp und Vida und der Arbeiterkammer Wien.

Information der Führungskräfte:
Für rund 20% der befragten Führungskräfte traf es nur zu einem "geringen Maß" zu, dass sie rechtzeitig im Voraus über Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz informiert wurden. Für weitere 46% traf dieses Faktum nur "zum Teil" zu.

Kein/geringes Feedback über die geleistete Arbeit:
Rund 29% der Führungskräfte gaben an, dass ihr/e Vorgesetzter/e "nie" bis "selten" über die Qualität ihrer Arbeit spricht. Weitere 36% gaben an, dass dies doch "manchmal" der Fall sei.

Keine /geringe Unterstützung durch Vorgesetzte und MitarbeiterInnen:
22% der Führungskräfte gaben an, dass sie weder von den MitarbeiterInnen noch von den Vorgesetzten Unterstützung bei ihrer Arbeit erhielten. Weitere 14% erhielten zwar die Unterstützung durch ihre Vorgesetzten, aber keine durch ihre MitarbeiterInnen. 27% erhielten zwar Unterstützung von ihren MitarbeiterInnen, jedoch keine von ihren Vorgesetzten. Somit konnten nur 36% der Führungskräfte, sowohl auf die Unterstützung ihrer MitarbeiterInnen, als auch auf die ihrer Vorgesetzten.

Zeitdruck und Unterbrechungen:
44% der Führungskräfte gaben an, dass in der Regel die Arbeitszeit zu kurz sei und sie dadurch unter Zeitdruck stünden. Zeitdruck und Störungen sind eine äußerst fehlbeanspruchende Situation. So zeigte sich bei rund 56% von 322 Führungskräften, die bei ihrer Arbeit häufig gestört wurden, dass diese auch unter Zeitdruck bei ihrer Arbeit standen.

Gesundheit der Führungskräfte:
42% der Führungskräfte können nicht "abschalten" und zeigen sowohl kognitive als auch emotionale Irritation. Konkret bedeutet dies, dass sie sich sowohl beim Aufwachen als auch nach der Arbeit weiterhin mit Arbeitsproblemen befassen. Nur 15% der Führungskräfte schaffen es von der Arbeit gänzlich abzuschalten.
29% der Führungskräfte sind fast täglich nervös und gereizt und 28% leiden fast täglich an Schlafstörungen. 16% haben chronische Blutdruckprobleme. 47% leiden an chronischen Rücken- oder Kreuzschmerzen und 14% unter chronischen Kopfschmerzen.

Gestalten Sie ihre Lebens- und Arbeitswelt neu!

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